Ehrenamt im Kontext Prävention

Seit 2025 fördert die nordrhein-westfälische Landesregierung das Ehrenamt in der kommunalen Integrationsarbeit mit Schwerpunkt Prävention. Grundlage ist das Maßnahmenpaket zu Sicherheit, Migration und Prävention von September 2024.

Gefördert werden Ehrenamtliche und Organisationen, die geflüchtete und neu zugewanderte Menschen, insbesondere junge Menschen, bei Orientierung und gesellschaftlicher Teilhabe unterstützen. Ehrenamtliche schaffen Begegnungsräume und vermitteln Unterstützung bei Schule, Sprache und gesellschaftlichen Grundwerten wie Gleichberechtigung und friedlichem Zusammenleben. Integration, Beschäftigung und Teilhabe wirken dabei präventiv, da Perspektiven und Zugehörigkeit die Widerstandsfähigkeit gegenüber Extremismus und Radikalisierung stärken.

Die Förderung unterstützt sowohl bestehende ehrenamtliche Strukturen als auch neue Ansätze. In den folgenden Bausteinen geht es insbesondere um:

  1. Bildungs- und Begegnungsstätten für Geflüchtete und Neueingewanderte, auch im Umfeld von Unterkünften
  2. Maßnahmen des Zusammenkommens, der Orientierung und Begleitung
  3. Informations- und Wissensvermittlung
  4. Demokratiebildung
  5. die Qualifizierung und Begleitung ehrenamtlich Tätiger