StädteRegion Aachen. „Abspielen!“. Auf dem Fußballplatz im Jugendstadion der Alemannia Aachen herrscht Bewegung. 19 Mannschaften mit rund 220 Mädchen spielen beim ersten „Tag des Mädchenfußballs“ um den Sieg. Mit dabei waren Kinder aus Grund- und Förderschulen aus Aachen, Alsdorf, Baesweiler, Herzogenrath, Stolberg, Würselen und Roetgen. Bei einem Team war das Gejubel am Ende besonders laut: die Mädchenmannschaft der KGS Hanbruch aus Aachen holte den Sieg nach Hause.

„Es ist schön zu sehen, wie viele Kinder hier zusammenkommen und mit echtem Sportgeist dabei sind. Alle Mannschaften haben bis zum Schluss gekämpft und beeindruckenden Einsatz gezeigt“, so Städteregionsrat Dr. Tim Grüttemeier, der gemeinsam mit Dr. Ralf Otten, dem ersten stellvertretenden Bürgermeister der Stadt Aachen, im Anschluss die Siegerehrung durchführte. Auch die (stellvertretenden) Bürgermeisterinnen und Bürgermeister der weiteren beteiligten Kommunen ließen es sich gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern aus Politik und Wirtschaft nicht nehmen, die Mannschaften anzufeuern und die Kinder zum Abschluss mit Medaillen auszuzeichnen. „Diese Veranstaltung begeistert nicht nur die Kinder, die Lehrerinnen und Lehrer sowie die Erziehungsberechtigten, die mitfiebern und ihre Teams unterstützen – auch ich persönlich habe mich sehr auf diesen besonderen Tag gefreut“, fasste Grüttemeier zusammen.

Neben dem eigentlichen Fußballturnier gab es auch ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm. Alemannia Aachen, die Derby Arena und weitere Vereine waren mit zahlreichen Mitmachangeboten vor Ort. Ziel der Veranstaltung war es, den Fokus mehr auf den Mädchenfußball zu richten und den Zugang für Mädchen zum Fußball zu erleichtern.

Organisiert wurde das Turnier vom Fußballkreis Aachen im Fußball-Verband Mittelrhein e.V. in Kooperation mit dem Aachener Förderverein Integration durch Sport e.V. Die Aachener Stadion Beteiligungsgesellschaft mbH (ASB) stellte das Jugendstadion und seine Infrastruktur zur Verfügung. Uschi Brammertz, Kooperationspartnerin vom Förderverein Integration durch Sport e.V., freute sich über die rege Teilnahme der Mannschaften und hofft auf eine Wiederholung: „Für mich dürfte es im kommenden Jahr gerne eine Neuauflage geben, wir wären als Verein gerne wieder dabei. Vielleicht werden sich dann noch weitere Schulen aus der gesamten StädteRegion dazu anmelden, wenn sich herumgesprochen hat, wie gut dieses Format exklusiv nur für Mädchen war.“

Wenn es nach den Kindern geht, ist das Fazit schon längst klar. Mit lautem Jubel und leuchtenden Augen hielten die Mädchen ihre Pokale und Medaillen in die Luft und grinsten in die Kamera, wenn ein Foto gemacht wurde. 
 

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