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„Rampenfieber“ in der StädteRegion gestartet: Das Kulturfestival bringt junge Künstlerinnen und Künstler auf die Bühnen der Region.
StädteRegion Aachen. Das Jugendkulturfestival Rampenfieber geht in die vierte Runde! Nach monatelanger Vorbereitung heißt es jetzt endlich: Bühne frei für den Theater- und Literaturnachwuchs! Insgesamt 330 Jugendliche mit 23 Acts sind dabei. Die 20 Ensembles und zwei Einzelkünstlerinnen haben im Rahmen des Festivals ihre Darbietungen mit der Unterstützung von Profis aus Kunst und Kultur entwickelt. „Die Kinder wachsen an diesem Festival – ihre Persönlichkeit, ihr Können, ihr Selbstbewusstsein. Und das ist das Wichtigste“, so Luis Fraenkel von der Aachener Kultur- und Theaterinitiative (AKuT). „Natürlich geht es auch um diesen großen Moment, in dem sie am Ende auf der Bühne stehen. Aber noch wertvoller für sie ist der Weg dahin und was sie dabei erleben.“
Noch bis zum 10. Juli bietet das Festival in den Sparten Theater und Literatur Jugendlichen eine Bühne für ihre Themen und Gedanken. Das Festival lädt zu vielfältigen Theaterdarbietungen ins Space des Ludwig Forums ein. Die Organisatoren des Festivals – AKuT e. V., das Bildungsbüro der StädteRegion Aachen und das Regionale Kulturbüro (RAZV) – freuen sich über das bunte Programm und die Teilnahmefreude der Jugendlichen. Die Produktionen beschäftigen sich mit Themen wie Geschlechterrollen, Generationenkonflikten, Zukunftsängsten, Zusammenhalt und Selbstfindung und wurden von den teilnehmenden Jugendlichen selbst erarbeitet. Die Ergebnisse sind vielfältig: Von Tanz- und Musiktheater, über griechische Komödien und Sockenpuppentheater bis hin zu Poetry Slam ist alles dabei. Im Anschluss bieten kurze Austauschformate immer wieder die Gelegenheit, sich mit den Darstellenden und den Köpfen hinter den Produktionen über das Gesehene zu sprechen.
Unter anderem stand auch der Jugendclub des Theater 99 mit dem Stück „Im wilden Westen nichts Neues?“ auf der Bühne. Das Stück handelt von einer Kleinstadt in Arizona, der das Wasser ausgeht. Als eine Frau ihre Hilfe anbietet, wird sie wegen ihres Geschlechts abgelehnt, bis sie sich mit den anderen Frauen zusammentut um zu helfen. „Mit dem Stück wollen wir auf das Thema Geschlechterrollen aufmerksam machen. Natürlich beschäftigt das auch außerhalb vom Theaterstück.“, sagt Christina vom Jugendclub des Theater 99.
Das Besondere bei Rampenfieber: Jugendliche können nicht nur ihre Geschichten und Gedanken auf einer professionellen Bühne präsentieren und so Kultur aktiv mitgestalten, Rampenfieber zeigt auch die Vielfalt und Lebendigkeit in der ganzen Region Aachen. Das Jugendkulturfestival ist ein Vorzeigeprojekt der Kulturellen Bildung für ganz Nordrhein-Westfalen. Das gesamte Programm findet sich unter www.rampenfieber.eu. Kinder- und Jugendgruppen, Familien und alle anderen Interessierten können die Vorstellungen kostenlos besuchen. Anmeldungen unter reservierungen@rampenfieber.eu.
Rampenfieber ist das Jugendkulturfestival für die gesamte Region Aachen und findet 2025/2026 zum vierten Mal statt. Rund 1.700 Kinder und Jugendliche aus der gesamten Region nehmen teil. Gemeinsam mit Künstlerinnen und Künstlern aus der Region haben sie fast ein ganzes Schuljahr an ihren Präsentationen und Aufführungen gearbeitet, die sie anschließend bei den „Spartenfestivals“ und der großen Abschlussveranstaltung am 16. Juli präsentieren. Ob Musik, Kunst, Tanz oder Theater – in allen Bereichen zeigt sich eine beeindruckende Mischung aus Schulklassen, freien Gruppen und zunehmend auch jungen Einzelkünstlerinnen und -künstlern.
Spartenfestivals:
Jede Gebietskörperschaft übernimmt die Verantwortung für eine künstlerische Sparte und richtet das jeweilige Spartenfestival aus:
• Haus der Stadt, Düren (Tanz)
• SPACE im Ludwig Forum, StädteRegion und Stadt Aachen (Theater und Literatur)
• Neues Forum des Kreisgymnasiums Heinsberg (Musik)
• Tuchfabrik Müller, Euskirchen (Bildende Kunst)