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StädteRegion Aachen. Der Deutsche Wetterdienst hat für weite Teile der StädteRegion Aachen für Mittwoch, 29. Juli, eine amtliche Hitzewarnung ausgesprochen. Es werden Temperaturen bis zu 36 Grad erwartet. In der darauffolgenden Nacht soll es außerdem nicht kühler als 20 Grad werden. Der Graslandfeuerindex steigt dabei am Mittwoch und Donnerstag auf die zweithöchste Stufe. Für Donnerstag sagt der Deutsche Wetterdienst zudem eine Steigung des Waldbrandgefahrenindexes auf Stufe 4 von 5 vorher. Solch hohe Temperaturen belasten nicht nur die Natur, sondern vor allem auch die Gesundheit. Das Gesundheitsamt der StädteRegion Aachen bietet deshalb unter www.staedteregion-aachen.de/hitze konkrete Hilfestellungen und viele Beispiele für Maßnahmen im privaten oder beruflichen Umfeld an.
Viel trinken und leichte Kost
Besonders wichtig ist es, regelmäßig über den Tag verteilt genug zu trinken. Gute Durstlöscher sind Wasser, ungesüßte Tees und Saftschorlen. Empfohlen wird außerdem leichte, wasser- und mineralstoffreiche Kost wie Obst- und Gemüsesalate. Im Haus der StädteRegion an der Zollernstraße 10 in Aachen befindet sich ein barrierefrei zugänglicher Wasserspender, an dem man seine selbst mitgebrachte Flasche füllen kann.
Clever lüften
Damit sich Wohnräume nicht zu stark aufheizen ist es wichtig, am frühen Morgen oder während der Nachtzeit zu lüften. Tagsüber sollte man die Wohnräume frühzeitig abdunkeln und unnötige Elektrogeräte ausschalten.
Richtiges Eincremen und angepasste Kleidung
Einen guten Schutz bieten Sonnencremes am besten mit Lichtschutzfaktor (LSF) 50. Wichtig ist regelmäßiges Eincremen, um Hautschäden zu vermeiden. Eine Alternative kann, insbesondere für Kinder, UV-Kleidung sein. Zudem wird eine Sonnenbrille mit UV-Schutz und Kopfbedeckung empfohlen. Insbesondere in der Mittagshitze sollte man, wenn möglich, Schatten und kühle Räume aufzusuchen.
Hilfe anbieten
Besonders hitzebetroffen sind Menschen, deren Selbsthilfe eingeschränkt ist, wie Kinder, Ältere, gesundheitlich Beeinträchtigte und wohnungslose Menschen, aber auch Menschen, die im Freien arbeiten. Achten Sie daher auf sich und andere.
Medikamente prüfen
Manche Medikamente können bei Hitze ihre Wirksamkeit verlieren. Deshalb ist es wichtig, die Hitzeverträglichkeit seiner Medikamente zu überprüfen und mit seinem Arzt oder Ärztin gegebenenfalls zu besprechen, ob sie anders dosiert werden müssen.
Mehr Hitzeschutztipps (auch für unterschiedliche Bevölkerungsgruppen und Einrichtungen) und weitere Informationen über die Gefahren hoher Temperaturen für die Gesundheit gibt es hier: www.staedteregion-aachen.de/hitze.
Kontakt
Gesundheitsamt
Trierer Straße
1
52078
Aachen
Tel: +49 241 5198-5300
Fax: +49 241 5198-85390
gesundheitsamt@staedteregion-aachen.de